- Blutsenkungsgeschwindigkeit und CRP-Wert
- HLA-B27
- Röntgen
- Magnetresonanz-Tomographie
Zu Beginn sind die Symptome häufig unklar, sodass oft mehrere Jahre vergehen, bis die Erkrankung schließlich festgestellt wird.
Typischerweise jedoch beginnt der Morbus Bechterew mit tiefsitzendem Rückenschmerz, der länger als drei Monate anhält. Bei Beginn der Rückenschmerzen ist der Patient nicht älter als 40 Jahre. Zusätzlich treten noch folgende Beschwerden auf:
Testen Sie Ihr persönliches Risiko für einen Morbus Bechterew: www.rheuma-ruecken-check.de
Der Experte für diese Erkrankung ist der internistische Rheumatologe. Sollten die obigen Anzeichen spürbar (und/ oder ihr Rheuma-Rücken-Check Ergebnis positiv) sein, dann ist es am Besten schnellstmöglich einen Termin bei einem internistischen Rheumatologen mit einer so genannten Frühsprechstunde zu vereinbaren. Mit Hilfe des Praxis- und Klinikwegweisers der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie finden Sie niedergelassene Ärzte, Kliniken oder Rheumazentren in Ihrer Nähe (www.dgrh.de).
Morbus Bechterew zu diagnostizieren ist nicht immer einfach – vor allem zu Beginn. Beschreiben Sie Ihrem Arzt daher genau Ihre Beschwerden. Bevor der Experte die Diagnose stellt, werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt. Neben dem ausführlichen Gespräch und einer körperlichen Untersuchung wird er verschiedene Blutanalysen durchführen, die in ihrem Gesamtbild auf Morbus Bechterew hinweisen können. Einen eindeutigen Nachweis im Blut gibt es aber nicht.
Bildgebende Verfahren wie Röntgen und Magnetresonanz-Tomographie (MRT) nehmen heute einen wichtigen Platz in der Diagnose und Verlaufskontrolle ein. Eine sehr genaue Methode ist die Magnetresonanztomographie (MRT). Je nach Stadium der Erkrankung, lassen sich mit diesen Verfahren bechterew-typische Veränderungen erkennen. Steht die Diagnose, stellt der Rheumatologe einen individuellen Behandlungsplan auf und beginnt mit einer wirksamen Therapie.