- Blutsenkungsgeschwindigkeit und CRP-Wert
- CCP (cyclisches citrulliniertes Peptid)
- Rheumafaktor
Bildgebende Verfahren:
- Röntgen
- Magnetresonanz-Tomographie
- Ultraschalluntersuchung (Sonographie)
Die häufigsten Anzeichen sind:
Zwischen Jugendrheuma und einer rheumatischen Erkrankung im Erwachsenenalter bestehen gravierende Unterschiede. Der Experte ist daher der Kinder- und Jugendrheumatologe. Es gibt rheumatologische Praxen für Kinder und Jugendliche sowie spezielle Ambulanzen an Krankenhäusern. Adressen sind mit Hilfe der Versorgungslandkarte auf der Webseite der Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie (www.gkjr.de) zu finden.
Bevor der Experte eine Diagnose stellt, werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt. Neben dem ausführlichen Gespräch und einer körperlichen Untersuchung wird er verschiedene Blutanalysen durchführen. Im Gespräch mit dem Arzt ist Ihre Mithilfe und – abhängig vom Alter – die Ihres Kindes wichtig. Ist Ihr Kind noch zu jung, um genau mitzuteilen, wie und wo es im Körper schmerzt, sind indirekte Schmerzreaktionen wichtig. Um die schmerzenden Gelenke zu entlasten, kann es z. B. zu veränderten Bewegungsabläufen kommen. Vielleicht hat Ihr Kind angefangen zu hinken oder möchte plötzlich wieder getragen werden.
Bildgebende Verfahren wie Röntgen, Ultraschall (Sonographie) und Magnetresonanz-Tomographie (MRT) nehmen heute einen wichtigen Platz in der Diagnose und Verlaufskontrolle ein. Vor allem die beiden letzten Methoden ermöglichen es, schon früh zu erkennen, ob Gelenke entzündet sind.
Der Ultraschall eignet sich besonders gut zur Beurteilung der Gelenkknorpel und der umgebenden Gewebe. Gelenkentzündungen führen zuerst an diesen Stellen zu Veränderungen und können mit dem Ultraschall sichtbar gemacht werden. Ob und wie stark der Knochen durch die Entzündung beschädigt wurde, ist im Röntgenbild zu sehen.
Steht schließlich die Diagnose fest, wird der Arzt einen individuellen Behandlungsplan aufstellen und eine wirksame Therapie beginnen.