Verbieten ist verboten – Als Eltern möchten Sie nur das Beste für Ihr Kind und versuchen, es zu beschützen. Das ist auch gut so, kann vom Kind aber anders erlebt werden. „Du musst Dich schonen!“ oder „Fußball spielen ist nicht gut für Deine Gelenke“: Häufige Verbote können zu Frustration oder Trotzreaktionen führen. Auch wenn bei schweren Verläufen auf körperliche Einschränkungen Rücksicht genommen werden muss, sollten Sie sich auf das konzentrieren, was möglich ist. Motivieren Sie Ihr Kind Neues auszuprobieren – seien es neue Sportarten oder Hobbies.
Kinder und Jugendliche tun sich oft schwer mit der Diagnose. Gerade in der Pubertät, in der die Entwicklung vom Kind zum Erwachsenen mit zahlreichen Veränderungen verbunden ist, sind Verdrängung und Unzufriedenheit normale Reaktionen. Manchmal wollen und müssen Jugendliche die Krankheit und alles, was mit ihr zusammenhängt einfach vergessen.
In der Freizeit
Tipps für den Alltag
- Jugendliche müssen aus eigenen Erfahrungen lernen, die Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen. Begleiten Sie Ihr Kind auf diesem Weg.
- Kleine Sünden sind erlaubt! Es kann sein, dass der oder die Betroffene die Grenzen, die das Rheuma setzt, überschreitet. Eine Party bei der besten Freundin oder dem besten Freund oder eine Nacht lang zu tanzen, kann dazu führen, dass am nächsten Tag die Gelenke angeschwollen sind. Aber die Seele ist glücklich.
- Überbehüten Sie Ihr Kind nicht!
- Fördern Sie sportliche Aktivitäten. Denken Sie auch an neue Sportarten wie Tischtennis oder Pilates.
- Fördern Sie die kreativen Talente Ihres Kindes und schaffen Sie einen Ausgleich durch kreative Hobbies.
- Beziehen Sie Freunde und Familienmitglieder in die Freizeitaktivitäten mit ein.


