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Psoriasis Arthritis
Untersuchungen zur Diagnostik
Blutuntersuchung:
  • Blutsenkungsgeschwindigkeit und CRP-Wert
  • CCP (cyclisches citrulliniertes Peptid)
  • HLA-B27
  • Rheumafaktor
  • Harnsäurewert
Bildgebende Verfahren:
  • Röntgen
  • Magnetresonanz- oder Computer-Tomographie
  • Ultraschalluntersuchung (Sonographie)
  • Skelett-Szintigramm

Erkennen

Welche Symptome treten bei der Psoriasis-Arthritis auf?

Zu Beginn der Erkrankung sind oft nur wenige Gelenke betroffen. Typisch ist, dass die Entzündung oft an allen Gelenken nur eines Fingers oders Zehs auftritt.

Die häufigsten Anzeichen sind:

  • Entzündungen in den Gelenken: Schwellungen, Schmerzen und/oder Steifigkeit in den kleinen Gelenken der Hände und der Füße und der Knie
  • Psoriasis der Haut: Rote und scharf begrenzte, erhabene Hautveränderungen mit silbrig-weißen Schuppen bedeckt
  • Psoriatische Nagelbeteiligung: Veränderungen der Nägel an Händen und Füßen, z.B. Abhebung der Nagelplatte oder gelb-braune Verfärbung
  • Schwellung eines kompletten Fingers oder Zehs („Wurstfinger“ oder med. Daktylitis)

Wie lässt sich Psoriasis-Arthritis nachweisen?

Eine Psoriasis-Arthritis (PsA) zu diagnostizieren, ist nicht immer einfach. Helfen Sie mit, diese Erkrankung frühzeitig zu erkennen, indem Sie mit Ihrem Arzt über Ihre Beobachtungen und Beschwerden sprechen. Ein guter Dermatologe wird Gelenkprobleme und Entzündungszeichen an anderen Körperregionen in seine Diagnose und Therapie mit einbeziehen und einen internistischen Rheumatologen zu Rate ziehen.

Untersuchung

Bevor der Experte die Diagnose stellt, werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt. Neben dem ausführlichen Gespräch und einer körperlichen Untersuchung wird er verschiedene Blutanalysen durchführen. Das heißt, Gelenkerkrankungen mit ähnlichen Symptomen wie die rheumatoide Arthritis oder eine Gicht müssen zunächst ausgeschlossen werden. Ein wichtiger Hinweis auf eine PsA ist für den Arzt daher das aktuelle oder frühere Vorhandensein einer Psoriasis bei Ihnen oder auch bei Ihren nahen Verwandten.

Bildgebende Verfahren wie Röntgen, Ultraschall (Sonographie) und Magnetresonanz-Tomographie (MRT) nehmen heute einen wichtigen Platz in der Diagnose und Verlaufskontrolle der Arthritis ein. Vor allem die beiden letzten Methoden ermöglichen es, schon früh zu erkennen, ob Gelenke entzündet sind oder sogar schon Zerstörungen des Knochens vorliegen.

Der Ultraschall eignet sich besonders gut zur Beurteilung der Gelenkknorpel und der umgebenden Weichteile. Gelenkentzündungen führen zuerst an diesen Stellen zu Veränderungen und können mit dem Ultraschall sichtbar gemacht werden, bevor der Knochen angegriffen wird. Ob und wie stark der Knochen durch die Entzündung beschädigt wurde, ist im Röntgenbild des betroffenen Gelenkes zu sehen.

Steht die Diagnose, stellt der Arzt einen individuellen Behandlungsplan auf und beginnt mit einer wirksamen Therapie.

 

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