Visit global Abbott internet site
Abbott Signature Abbott Signature
Psoriasis Arthritis
Therapiemöglichkeiten
Medikamente:
  • Schmerzmittel
  • Nichtsteroidale entzündungshemmende Medikamente (NSAR)
  • Kortison
  • Basismedikamente, z.B: Methotrexat (MTX)
  • Biologika: z.B. TNF-α-Blocker
Unterstützende Maßnahmen:
  • Physikalische Therapie
  • Krankengymnastik
  • Ergotherapie und Rehabilitation
  • Operative Maßnahmen
  • Psychologische Maßnahmen

Behandeln

Welche Möglichkeiten der Behandlung gibt es?

Eine Psoriasis-Arthritis (PsA) kann heute gut behandelt werden. Es gibt verschiedene hochwirksame Therapien, die Schmerzen und Symptome deutlich lindern und das Hautbild und den Krankheitsverlauf verbessern. Gerade in den letzten Jahren haben neue Erkenntnisse der Krankheitsentstehung zur Entwicklung innovativer, biotechnologisch hergestellter Medikamente geführt. Diese greifen gezielt ein und kontrollieren die Erkrankung an Gelenken und Haut langfristig.

Medikamente sind die wichtigste Säule in der Behandlung und werden für jeden Patienten individuell ausgewählt.


  • NSAR (z. B. Diclofenac oder Ibuprofen) lindern Schmerzen und Entzündungen, jedoch ohne Wirkung auf die Haut.
  • Kortison wirkt stark entzündungshemmend und verbessert schnell Schmerzen und Schwellungen der Gelenke. Leider kommt es nach dem Absetzen häufig zu einer Verschlechterung der Haut (sog. Rebound-Effekt).
  • Basismedikamente und Biologika, z.B. TNF-α-Blocker halten im Gegensatz zu NSAR und Kortison das Fortschreiten der PsA auf. Basismedikamente hemmen allgemein die Abwehrreaktion des Körpers, verringern so die Entzündung in den Gelenken und teilweise auch die der Haut. Damit verzögern sie die Gelenkzerstörung und verringern die Hauterscheinungen (manche Basistherapeutika zeigen keinen Effekt auf die Hautsymptomatik). Biologika dagegen sind in der Lage gezielt in diese Prozesse einzugreifen und sie dauerhaft zu blockieren.

Was sind Biologika und wie wirken sie?

TNF-α-Blocker beipielsweise sind eine Gruppe biotechnologisch hergestellter Medikamente, die sich in der Therapie der PsA besonders bewährt haben. Sie greifen gezielt in das fehlgeleitete Immunsystem ein und blockieren den körpereigenen Botenstoff TNF-α, der Entzündungen auslöst und verstärkt. So kann die Zerstörung der Gelenke verlangsamt und manchmal sogar komplett gehemmt werden. Und gleichzeitig haben sie eine starke Wirkung auf die Haut. Oft gehen die Hautveränderungen innerhalb kürzester Zeit zurück.

Für wen sind Biologika geeignet?

Die rheumatologische Fachgesellschaft empfiehlt den Einsatz der TNF-α-Blocker bei mittelschwerer und schwerer PsA, wenn klassische Basistherapeutika- keinen ausreichenden Erfolg zeigen oder wegen Unverträglichkeit abgesetzt werden müssen.

Verläuft die PsA sehr aggressiv oder rasche Hilfe ist nötig, weil aufgrund lang andauernder Arbeitsfähigkeit ein Arbeitsplatzverlust droht, wird im Einzelfall auch früher ein TNF-α-Blocker eingesetzt.

Vorteile der TNF-α-Blocker-Therapie:

  • Gezielte Blockade eines der wichtigsten Botenstoffe des Entzündungsprozesses
  • Schnelle Verbesserung der Symptome
  • Wirksamkeit auch über lange Zeiträume auf Haut und Gelenke
  • Einfache Anwendung (mit dem PEN oder den Subkutan-Fertigspritzen)
  • Langjährige Erfahrung weltweit

Suchen Sie in jedem Fall das Gespräch mit Ihrem Rheumatologen, der Sie über Wirksamkeit, Risiken und Nebenwirkungen der verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten gerne umfassend berät.

 

Kontakt | Impressum | Rechtliches | Druckversion Stand vom  29. Juli 2010 | Copyright 2010 Abbott GmbH & Co. KG