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Psoriasis Arthritis

Untersuchung


Es ist sehr schwierig, die verschiedenen rheumatischen Krankheitszeichen von einander abzugrenzen, nicht selten gleicht die Diagnosestellung einem Puzzle. Auch bei der PsA untersucht der Arzt Blut, Urin und wird verschiedene Röntgenuntersuchungen anordnen.


Laboruntersuchungen
Für die PsA gibt es keine typischen Labormesswerte. Oft sind die Entzündungswerte m Blut unauffällig und die Rheuma-Faktoren fehlen. Auch neuer Werte wie das so genannte Anti-CCP ist nicht messbar.




Im Gegensatz zur rheumatoiden Arthritis gibt es keine einheitlichen PsA-typischen Diagnose-Kriterien. Zwei englische Autoren schlagen folgende Diagnose-Kriterien vor:

  • Gelenkentzündungen in drei Gelenken
  • Rheumafaktoren negativ
  • Negative Laboruntersuchungen im Blut oder Gelenkflüssigkeit
  • Veränderungen der Haut und Nägel wie bei einer Psoriasis

Typische Messkriterien sind die ACR-Kriterien sowie die spezifischen PsA-Kriterien PASI (= Psoriasis Ausmaß und Schwere Index) und PsARC (Psoriasis Arthritis Response Criteria).
Bei der Psoriasis-Arthritis sind zwei Untersuchungsformen wichtig: die Gelenk- und Knochenszintigraphie und die Magnetresonanztomographie der Halswirbelsäule. Bei der Szintigraphie wird ein leicht radioaktives Kontrastmittel injiziert, dass sich in den entzündeten Gelenken anlagert. Dadurch wird ein Verlauf dokumentiert und gleichzeitig können versteckte Entzündungsherde erkannt werden. Die Tomographie der Halswirbelsäule ist notwendig, da bei bis zu 70 % der Betroffenen die Halswirbelsäule befallen ist.

 

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