- Blutsenkungsgeschwindigkeit und CRP-Wert
- CCP (cyclisches citrulliniertes Peptid)
- Rheumafaktor
- Röntgen
- Magnetresonanz- oder Computer-Tomographie
- Ultraschalluntersuchung (Sonographie)
Die häufigsten Anzeichen sind:
Testen Sie Ihr persönliches Risiko für entzündliches Rheuma: www.rheuma-check.de
Der Experte für diese Erkrankung ist der (internistische) Rheumatologe. Sollten die obigen Anzeichen spürbar sein, dann ist es am Besten, schnellstmöglich einen Termin bei einem Rheumatologen mit einer so genannten Frühsprechstunde zu vereinbaren. Mit Hilfe des Praxis- und Klinikwegweisers der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie finden Sie niedergelassene Ärzte, Kliniken oder Rheumazentren in Ihrer Nähe (www.dgrh.de).
Bevor der Experte eine Diagnose stellt, werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt. Neben dem ausführlichen Gespräch und einer körperlichen Untersuchung wird er verschiedene Blutanalysen durchführen, die in ihrem Gesamtbild auf eine rheumatoide Arthritis hinweisen können. Einen eindeutigen Nachweis-Faktor im Blut gibt es aber nicht.
Bildgebende Verfahren wie Röntgen, Ultraschall (Sonographie) und Magnetresonanz-Tomographie (MRT) nehmen heute einen wichtigen Platz in der Diagnose und Verlaufskontrolle ein. Vor allem die beiden letzten Methoden ermöglichen es, schon früh zu erkennen, ob Gelenke entzündet sind oder sogar schon Zerstörungen des Knochens vorliegen.
Der Ultraschall eignet sich besonders gut zur Beurteilung der Gelenkknorpel und der umgebenden Weichgewebe. Gelenkentzündungen führen zuerst an diesen Stellen zu Veränderungen und können mit dem Ultraschall sichtbar gemacht werden, bevor der Knochen angegriffen wird. Ob und wie stark der Knochen durch die Entzündung beschädigt wurde, ist im Röntgenbild des betroffenen Gelenkes zu sehen.
Steht schließlich die Diagnose, wird der Arzt einen individuellen Behandlungsplan aufstellen und eine wirksame Therapie beginnen.