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Das Wörterbuch rund um die Themen "Entzündliches Rheuma", "Entzündliche Darmerkrankungen" und "Psoriasis (Schuppenflechte)"
Dieses Wörterbuch ist dynamisch, d.h. es wird immer weiter fortgeführt. Haben Sie einen Begriff zu den Themen "Entzündliches Rheuma", "Entzündliche Darmerkrankungen" oder "Psoriasis (Schuppenflechte)" gehört oder gelesen, den Sie nicht kennen und erklärt haben möchten?
Schreiben Sie an:
redaktion@abbott-care.de.
Wir erklären den Begriff umgehend in unserem Wörterbuch.
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Remission: Zurückgehen der Krankheitserscheinungen bis zur völligen Beschwerdefreiheit.
Rheuma: Veralteter Begriff
für Erkrankungen, die an den Bewegungsorganen auftreten und fast
immer mit Schmerzen und häufig mit Bewegungseinschränkungen
verbunden sind.
Rheumafaktor: Der Rheumafaktor ist ein Eiweißstoff im Blut, der ein Baustein in der Diagnose der chronischen Polyarthritis rheumatoide Arthritis (RA) ist. Ein positiver Rheumafaktor wird im Serum des Blutes bestimmt und ist ein bestimmter Antikörper. Ein positiver Rheumafaktor macht die RA wahrscheinlicher, beweist sie jedoch nicht. Umgekehrt ist ein fehlender Rheumafaktor kein Zeichen dafür, dass keine RA vorliegt. Hat man eine RA ohne einem positiven Rheumafaktor, spricht man von einen seronegativen RA.
Rheuma-Liga: Größter Selbsthilfe-Verband
im Gesundheitsbereich, der die Interessen der Rheumakranken vertritt.
In jedem Bundesland ist ein Landesverband vertreten (s. auch www.rheuma-liga.de).
Die Rheuma-Liga bietet ein breites Beratungs- und Informationsangebot
und versteht sich gleichsam als politisches Organ.
Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises:
Die Weltgesundheitsorganisation WHO definiert diesen Begriff wie folgt:
„Oberbegriff für Erkrankungen, die an den Bewegungsorganen
auftreten und fast immer mit Schmerz und häufig mit Bewegungseinschränkungen
verbunden sind.“ Zu diesen Erkrankungen gehören entzündlich-rheumatische
Erkrankungen wie die rheumatoide Arthritis, degenerative Gelenk- und
Wirbelsäulenerkrankungen wie die Arthrose, Weichteilrheumatismus
wie die Fibromyalgie und Stoffwechselerkrankungen wie die Osteoporose
oder die Gicht.
Rheumaknoten: Schmerzlose,
verschiebliche Knoten unter der Haut. Rheumaknoten stellen eine typische
Begleiterscheinung der RA dar und können chirurgisch entfernt
werden.
Rheumatoide Arthritis (RA): Die RA ist eine
entzündlich-rheumatische Erkrankung, auch als chronische Polyarthritis – umgangssprachlich: Rheuma – bezeichnet. Sie ist gleichzeitig
die häufigste Erkrankung des rheumatischen Formenkreises. Sie
ist eine Erkrankung, bei der das Immunsystem eine entscheidende Rolle
spielt – eine Autoimmunerkrankung. Dabei geht die Wissenschaft
von einer Fehlsteuerung des Immunsystems aus, bei der körpereigene
Strukturen – im Falle der RA im Bereich der Gelenke –
durch das Immunsystem angegriffen werden.
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