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Das Wörterbuch rund um die Themen "Entzündliches Rheuma", "Entzündliche Darmerkrankungen" und "Psoriasis (Schuppenflechte)"
Dieses Wörterbuch ist dynamisch, d.h. es wird immer weiter fortgeführt. Haben Sie einen Begriff zu den Themen "Entzündliches Rheuma", "Entzündliche Darmerkrankungen" oder "Psoriasis (Schuppenflechte)" gehört oder gelesen, den Sie nicht kennen und erklärt haben möchten?
Schreiben Sie an:
redaktion@abbott-care.de.
Wir erklären den Begriff umgehend in unserem Wörterbuch.
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Sakroiliakal-Gelenk: Gelenk zwischen Kreuz- und Darmbein.
Schub: Akute Phase einer chronisch-entzündlichen Erkrankung.
Schuppenflechte: Umgangssprachlicher Ausdruck für Psoriasis.
Schuppung: Abgestorbene Hautzellen, die als Schuppen abgestoßen werden. Je nach Ausprägung der Psoriasis kann es sich um einzelne, silbrige Schuppen oder einen festen „Schuppenpanzer“ handeln.
Sonographie: Untersuchung durch Ultraschall.
Spondyloarthropathie: Zu den Spondylarthropathien (SpA) zählen der Morbus Bechterew (ankylosierende Spondylitis), die reaktive Arthritis nach einer vorausgegangenen bakteriellen Infektion des Magen-Darm-Trakts oder der ableitenden Harnwege, die Arthritis/Spondylitis bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa) und die Arthritis/Spondylitis bei Psoriasis (Schuppenflechte). Diesen Erkrankungen gemeinsam sind die Leitsymptome entzündlicher Rückenschmerz und/oder eine Arthritis der peripheren Gelenke. Typisch für die periphere Arthritis ist die Betonung der unteren Extremität (Kniegelenke, Sprunggelenke), das asymmetrische Gelenkmuster (oft nur ein Knie, nur manchmal beide Knie) und dass in der Regel nicht mehr als 4 Gelenke betroffen sind. Den SpA-Erkrankungen ist außerdem gemeinsam eine gehäufte Assoziation mit dem genetischen Marker HLA-B27 und sie können alle in einer ankylosierenden Spondylitis enden, vor allem wenn das HLA-B27 positiv ist. Von besonderem Interesse ist neuerdings auch die sogenannte undifferenzierte SpA, die nicht die Kriterien für eine definierte SpA erfüllt, trotzdem aber die für SpA typischen Symptome aufweist.
Spondylitis ankylosans: Medizinisch-wissenschaftliche Bezeichnung für Morbus Bechterew (auch ankylosierende Spondylitis).
Stenose: Meist durch Entzündung hervorgerufene Verengung in einem Darmabschnitt.
Subkutan: Unter die Haut (von lat. sub = unter und cutis = Haut). Die meisten TNF-α-Blocker werden subkutan injiziert, also unter die Haut gespritzt.
Synovialis: Die Gelenkinnenhaut,
die die Gelenkkapsel von innen auskleidet. Sie produziert die Synovia,
die so genannte Gelenkschmiere, die den Gelenkspalt ausfüllt
und die reibungslose Gelenkfunktion ermöglicht.
Systemische Erkrankung: Erkrankung, die den ganzen Körper und nicht nur ein Organ betrifft.
Systemische Therapie: Behandlungsform, bei der der Wirkstoff im ganzen Körper wirkt. Dazu werden die Medikamente in Tablettenform eingenommen, subkutan oder intramuskulär injiziert oder in die Vene infundiert. Gegenteil der topischen Therapie, bei der die Medikamente nur auf die betroffene Körperstelle aufgetragen werden.
Szintigraphie: Bei der Szintigrafie als bildgebendes Verfahren werden radioaktive Impulse aufgezeichnet. Dazu wird den Betroffenen eine radioaktive Substanz injiziert. Die Substanz führt dazu, dass Stoffwechselaktivitäten in bestimmten Körpergeweben mit Hilfe eines aufgenommenen Bildes dargestellt werden können. So ist eine Form der Szintigrafie die Knochenszintigrafie. Sie stellt Knochen dar, die einem erhöhten Stoffwechsel unterliegen. Sie kann lokal an bestimmten Körperteilen oder auch als Ganzkörperszintigrafie eingesetzt werden. |
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